Knappe Eierversorgung in Österreich? Seit Dezember ist der Eiermarkt europaweit angespannt — und vor Ostern besonders.
Einleitung
In den vergangenen Wochen hat sich die Lage am österreichischen Eiermarkt spürbar zugespitzt. Während Konsumentinnen und Konsumenten in den Supermärkten zunehmend leere Regalmeter vorfinden, suchen Produzentinnen nach Antworten auf eine Reihe miteinander verbundener Ursachen: gestiegene Futterkosten, eine kalte Vegetationsperiode und eine vorzeitige Mauser bei Legehennen.
Zahlen & Fakten
„Wir produzieren in Österreich seit Jahren auf hohem Standard,“ erklärt Eierproduzent Pammer aus dem Mostviertel. „Aber der Markt ist europäisch — Knappheiten in Italien oder Deutschland kommen direkt bei uns an.“ Im Hintergrund laufen Gespräche zwischen Handel, Erzeugergemeinschaften und der Landwirtschaftskammer.
Im Stall
Was bedeutet das?
Auch wenn die kommenden Wochen angespannt bleiben — die langfristige Versorgungslage in Österreich gilt als stabil. Selbstversorgungsgrad bei Eiern: 89 %. Die fehlende Differenz wird durch innereuropäische Zukäufe gedeckt, hauptsächlich aus den Niederlanden und Deutschland.




